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Termin

Stammtisch

EINLADUNG ZUM STAMMTISCH DER ÖDP BRANDENBURG Freitag, 8. Mai 2026 ab 18:00 Uhr im Ratskeller Berlin-Friedrichshagen Bölschestraße 87/88, 12587 Berlin-Friedrichshagen

ÖDP Landesverband Brandenburg

08.05.2026
18:00 - 21:00
Ratskeller Berlin-Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88, 12587 Berlin-Friedrichshagen

Liebe Interessierte, liebe ÖDPler,

bringen Sie Ihre Ideen, Anregungen und auch Kritik mit. Es erwartet Sie ein Abend voller inspirierender Gespräche, guter Küche und einem Miteinander, das den Stammtisch lebendig macht.
Gestalten wir gemeinsam die Zukunft eines besseren Brandenburgs!

Herzlichst,
Thomas Löb und Norman Heß

„Eine Zukunft ist nur im Frieden, im Einklang mit der Natur und sozialer Gerechtigkeit denkbar.“

 

Darüber hinaus möchten wir an diesem Abend einige aktuelle ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen aufgreifen, die viele Menschen in Brandenburg und bundesweit beschäftigen.

Dazu zählen Fragen rund um den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen – etwa die Diskussion um die Zukunft der Brandenburger Flüsse Oder und Spree, wofür die die Einführung für "Rechte der Natur" uns stark machen. Auch gibt es eine zunehmend angespannte Situation um wertvolle Schutzgebiete wie das UNESCO‑Biosphärenreservats Schorfheide‑Chorin. Ebenso möchten wir energie‑ und sicherheitspolitische Debatten einordnen, darunter gefährliche Zukunftsversprechen wie Mini‑Atomkraftwerke, wie sie gerade Elon Musk oder konservative Kreise präferieren. Genauso wie der wachsende Einsatz datenintensiver Analysewerkzeuge in Behörden. Mehrere Bundesländer, darunter auch Brandenburg, prüfen oder nutzen laut Medienberichten Softwarelösungen des sehr umstrittenen US‑Unternehmens Palantir für polizeiliche Datenanalysen. Kritiker verweisen dabei auf offene Datenschutz‑ und Grundrechtsfragen, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenführung großer Datenbestände und algorithmische Auswertungen. Mit dem neuen CDU Innenminister Redmann droht solch Einführung in Brandenburg, dem Vorbildern folgend aus Bayern, Hessen, NRW und Baden-Württemberg, nun ebenso.

Einen kurzen Einblick möchten wir außerdem vom Besuch des Deutschen Naturschutztag (DNT) im Februar geben, einem der wichtigsten Fachforen für Naturschutz in Deutschland. Dort diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung, Verbänden und Politik zentrale Herausforderungen wie Klimaanpassung, Biodiversitätsverlust, Wasserkrisen, Flächenverbrauch und die Rolle der Kommunen im Naturschutz. In Berlin standen zuletzt Themen wie die Renaturierung von Flusslandschaften, modernes Schutzgebietsmanagement, naturbasierte Lösungen in der Stadtentwicklung sowie die wachsenden Belastungen durch Extremwetter und Trockenheit im Mittelpunkt.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer zukünftigen Arbeit betrifft die Barrieren, mit denen Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert sind. Trotz gesetzlicher Vorgaben berichten Betroffene und Verbände regelmäßig über strukturelle Hindernisse – darunter nicht funktionierende oder fehlende Aufzüge im ÖPNV, unzureichende oder nicht vorhandene Rampen, hohe Kosten für barrierefreie Mobilität sowie Unsicherheiten im Alltag, etwa bei Behördenwegen, medizinischer Versorgung oder spontanen Reisen. Diese Herausforderungen bleiben für viele Nicht‑Betroffene unsichtbar, prägen aber maßgeblich die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe.

 

 

 

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