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Pressemitteilung

ÖDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl: Manuela Ripa kam am 7. Mai nach Erkner * Besuch des Waldcamp und der Tafel Erkner

Einblick in die Erfolge der ÖDP - Am 7. Mai 2024 im Mehrgenerationenhaus der GefAS zur Europawahl 2024 in Erkner: Fokus auf Umweltschutz mit MdEP Manuela Ripa im Landkreis Oder-Spree. Informierte sich vorab im Tesla Waldcamp Grünheide und zur Arbeit der hiesigen Tafel in Erkner

Seit 2020 vertritt Manuela Ripa die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im EU-Parlament. In Erkner konnte sie den Anwesenden im Mehrgenerationenhaus der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS) e.V., von den Erfolgen der Partei in Brüssel launig berichten. Einige ÖDP Kommunalwahlkandidaten aus Erkner wie Grünheide waren ebenso da.

 Zuvor besuchte sie nachmittags das Waldcamp in Grünheide, informierte sich beim Bündnis für Wasserschutz und Mobilitätswende zur geplanten großen Demonstration „Wasser. Wald. Gerechtigkeit“ am 11. Mai, nachdem bei der zuvorigen „Tesla, Nein Danke“ Demo am 10. März diesen Jahres bereits die Tausender-Marke an Demonstranten geknackt wurde. Hintergrund sind die Pläne der Gemeindevertretung Grünheide, die am 16. Mai über einen Bebauungsplan abstimmen will, gegen den die große Mehrheit der Menschen in Grünheide gestimmt hat.

Die leichten Veränderungen an dem Bebauungsplan sind eine riesige und dreiste Augenwischerei. Der Wald und das Trinkwasser werden weiterhin durch die geplante Tesla-Erweiterung gefährdet. - Beide Veranstaltungen wurden bzw. werden von den örtlichen Mitgliedern der ÖDP Brandenburg in Erkner wie Grünheide und ihrem Landesvorsitzenden Thomas Löb aktiv unterstützt. Seit über vier Jahren kritisieren sie das Projekt auf jenem Baugrund inmitten eines hochsensiblen Trinkwasserschutzgebietes, wurden zahlreiche Einwendungen mitverfasst und zahlreiche Pressemitteilungen dazu verfasst. - Nach dem damaligen Tesla-Gerichtsurteil zur Waldrodungen im Jahr 2020 hatte Manuela Ripa sich im September auch erfolgreich an den zuständigen EU-Kommissar gewandt und um sein Statement zu diesen unglaublichen Vorgängen gebeten. Die Bundesregierung fand sich aber nicht daran gebunden noch beeindruckt. https://manuela-ripa.eu/nach-tesla-gerichtsurteil-manuela-ripa-wendet-sich-an-den-zustaendigen-eu-kommissar/

Desweiteren informierte sich die EU-Spitzenkandidatin der Ökodemokraten über die aufopferungsvolle Arbeiten der Tafel in Erkner und wo die finanzielle Not des Sozialvereins GefAS e.V. derzeit am Größten ist. Grundtenor des Sozialvereins ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten. Das bedeutet, dass deren Arbeit darauf ausgerichtet ist hilfebedürftige und hilfesuchende Menschen in die Lage zu versetzen, dass sie ihre Probleme selbst in die Hand nehmen und selbstständig an ihrer Lösung mitarbeiten. Dadurch ist die Arbeit der GefAS ausgerichtet auf Prävention, aktive Veränderung und Nachhaltigkeit. Ein Alleinstellungsmerkmal der GefAS ist, dass sie vorwiegend im niedrigschwelligen sozialen Bereich tätig ist und keine Regelfinanzierungen erhält.

Manuela Ripa (47) ist derzeit die einzige EU-Politikerin aus dem Saarland. „Geboren und zweisprachig aufgewachsen bin ich in Saarbrücken. Schon durch meine zweisprachige Erziehung in Deutsch und Italienisch, sowie die Nähe zu Frankreich und Luxemburg habe ich seit meiner Kindheit ein Europäisches Bewusstsein entwickelt, das ich nun im EU-Parlament repräsentiere. Auch als Mutter von zwei Kindern achte ich stets auf eine nachhaltige und ökologische Zukunft der nachfolgenden Generationen." Bei ihrem Vortrag konnte sie aufzeigen, welch Einfluss eine einzelne Vertreterin einer Ökopartei im Parlament haben kann. In Sachen Artenschutz initiierte Manuela Ripa die Europäische Bürgerinitiative "Rettet die Bienen" und setzt sich für den Schutz bedrohter Tierarten ein. Manuela Ripa setzt sich jedoch nicht nur für Artenschutz und den Erhalt der Natur ein, sondern auch für den Tierschutz: "Der Massentierhaltung muss man ein Ende setzen. Denn insbesondere steht sie für unerträgliche Tierqualen, Antibiotikaresistenzen beim Menschen, Klimaschäden und den Biodiversitätsverlust durch den intensiven globalen Futteranbau." Ripa mahnte zudem: "Der rasante Rückgang der Artenvielfalt ist überhaupt eine globale Gefahr, die wir neben dem Klimawandel nicht vergessen dürfen. Allein in Deutschland sind 35% der einheimischen Tierarten und 26% der schon Pflanzenarten gefährdet. Gerade der östliche Teil Brandenburgs soll neben Berlin laut Zukunftsszenario des Umweltbundesamtes schon in absehbarer Zeit zu einer der heißesten und niederschlagsärmsten Gegenden Deutschlands werden."

Weiter sagte sie: „Gerade der vermehrte Einsatz von Pestiziden oder die immer weiter voranschreitende Flächenversiegelung und Waldabholzung gefährden rapide unsere biologische Vielfalt. Es ist ein Irrsinn der Landesregierung Brandenburgs seine noch zahlreichen Naturschätze dem Wahn der fortschreitenden Industrialisierung zu opfern. Statt Wald, Wiese und Ackerboden zu opfern, sollte stattdessen Industriebrachen genommen werden. Denn die akut bedrohte biologische Vielfalt, auch Biodiversität genannt, ist unsere Lebensgrundlage." Ripa ist auch Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für mehr Tierschutz. Zudem ist sie als Chefverhandlerin des EU-Parlaments zuständig für die Überarbeitung der Verordnung für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Für ihre Fraktion ist sie auch für das Bodenüberwachungsgesetz zuständig.

In Anbetracht zunehmend ausgelaugter, ausgetrockneter und überdüngter Böden ist das ein wichtiges Signal. „Wir brauchen eine EU- weite Gesetzgebung zum Schutz unserer Böden, so wie wir auch EU Gesetze zur Luftreinhaltung und zum Wasserschutz haben. Das ist umso drängender, da 70 % der Böden in der EU in einem schlechten Zustand sind. Die Mitgliedsstaaten müssen verpflichtet werden, den Zustand ihrer Böden zu verbessern. Das würde auch den Böden in Brandenburg helfen."

In Sachen Verbraucherschutz versucht sie derzeit ein Verbot von persistent organischen Schadstoffen wie PFAS durchzusetzen. Sie sind unter der Bezeichnung „langlebige" bzw. „persistente" Chemikalien bekannt, da sie in unserer Umwelt und in unserem Körper äußerst lange nachweisbar sind. Sie können zu Gesundheitsproblemen wie Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen, Fettleibigkeit und Fruchtbarkeitsstörungen führen. Diese konnte man in den letzten Wochen auch schon im Trinkwasser nachweisen. Diese Ewigkeitschemikalien kommen in unseren Alltagsgegenständen wie Outdoor Textilien und Wanderschuhen vor und in vielen Produkten, die wasser- oder fettabweisend sein sollen, etwa in Zahnseide. Sie können beim Menschen auch zu Krebs führen.

Heutzutage ist es schwer, informiert und letztlich gesunde Kaufentscheidungen zu treffen. In meiner Arbeit als Abgeordnete im EU-Parlament ist es mir wichtig, dass schädliche Umweltgifte aus unseren Produkten verschwinden und Verbraucher klar und deutlich aufgeklärt werden, wenn der Kauf eines Produktes schlecht für sie selbst und schädlich für die Umwelt ist." Als Chefverhandlerin für das EU-Parlament für Wasch- und Reinigungsmittel kämpft sie für den bestmöglichen Schutz von Verbrauchern und Umwelt. Durch ihren letzten Bericht über Waschmittel bekam sie viel Gegenwind aus der Industrie. Die angestrebten Auflagen wie biologische Abbaubarkeit, geringerer Phosphorgehalt oder die Vermeidung gefährlicher Chemikalien führen leider zur Konfrontation mit deren starken Lobbyverbänden. „Die EU hat 28.000 Lobbyisten in Brüssel. Die Natur hat hingegen nur uns. Deshalb halten wir uns als ÖDP konzernspendenfrei und machen eine Politik mit Reinheitsgebot." Mehr Informationen zu ihr: https://manuela-ripa.eu

 

Mehr Informationen zu den Schwerpunkten von Manuela Ripa: https://manuela-ripa.eu/wp-content/uploads/2024/03/ManuelaRipa-Themen-Flyer_Web_DS.pdf

https://www.europarl.europa.eu/meps/de/206158/MANUELA_RIPA/home

Ihr Rechenschaftsbericht für diese Legislaturperiode: https://manuela-ripa.eu/wp-content/uploads/2024/03/MRipa_PolitischeArbeit_190324_Web_ES.pdf

Pressefoto Ripa: Fotograf ist Justin Jin / Europäisches Parlament

Fotos vom Besuch in Erkner und Grünheide: Fotografin Kirsten Jaekel

Pressekontakt:
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) – die Naturschutzpartei
Landesverband Brandenburg
Postfach 601212
14412 Potsdam

https://www.oedp-brandenburg.de
https://www.oedp-brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/
https://www.oedp-brandenburg.de/mitmachen/medienspiegel

Ansprechpartner:
Thomas Löb, Landesvorsitzender der ÖDP Brandenburg
thomas.loeb@oedp.de, 0175-9966701

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist die ökologisch-soziale Partei der politischen Mitte mit bundesweit rund 7.500 Mitgliedern. Sie hat etwa 530 kommunalpolitische Mandatsträger und ist seit 2014 auch im Europaparlament vertreten, aktuell mit der Juristin Manuela Ripa aus Saarbrücken. Kernkompetenzen der ÖDP sind Klimaschutz, Artenschutz, Familienpolitik, Gemeinwohl-Ökonomie und Abkehr vom Wachstumswahn. Als erste Partei in Deutschland verzichtet die ÖDP bereits seit ihrer Gründung 1982 vollständig auf Konzernspenden. Damit will die ÖDP jedwedem Lobbyismus, der Korruption und Beeinflussung vorbeugen; denn nur so kann sie für unabhängige mutige Politikkonzepte einstehen. Die bislang größten Erfolge der ÖDP waren ihre Volksbegehren. Mit „Rettet die Bienen“ und der Einführung des Nichtraucherschutzes konnte sie wichtige Anliegen für den Schutz von Umwelt und Gesundheit durchsetzen.

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