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Profit hat in Pflegeeinrichtungen nichts zu suchen

ÖDP-Direktkandidat Roman Kutschick plädiert für Menschenwürde auch für Pflegepersonal. Für eine „menschenwürdige Pflege – menschenwürdig auch für die Pflegenden“: Roman Kutschick macht sich stark für bessere Personalschlüssel in Kliniken und Pflegeheimen sowie eine ausreichende Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Direktkandidat der ÖDP im Wahlkreis 59 (Märkisch-Oderland ‒ Barnim II) weiß, wovon er redet: Er ist verheiratet mit einer Fachschwester für Anästhesie. Über sie erfährt er tagtäglich vom äußerst belastenden Alltag der Ärztinnen und Ärzte und aller Pflegenden. Viele flüchten nach wenigen Jahren ausgebrannt aus ihrem Beruf, den sie eigentlich lieben und den sie einst bewusst wählten, um anderen Menschen zu helfen. Sie alle kennen aber auch den Satz: „Wenn du die Zusatzschicht nicht übernimmst, können die Patienten nicht versorgt werden.“ Das zehrt viele Pflegekräfte aus. Sie fühlen sich im Klinikalltag den Belastungen einfach nicht mehr gewachsen. „Sie wollen fachlich den gestellten Aufgaben gewachsen sein“, weiß Roman Kutschick, „die nötige Spezialisierung jedoch bleibt ihnen verwehrt.“

Der ÖDP-Politiker und Bundestagskandidat ist sich sicher: „Der Fachkräftemangel in der Pflege ist hausgemacht.“ Er nennt die Gründe: die immer weiter um sich greifenden gewinnorientierten Bestrebungen, insbesondere in der professionellen Alten- und Krankenpflege und eine nicht vorhandene tarifliche Bindung von Gehältern und Arbeitsbedingungen. „Sie verschärfen den ohnehin schon vor Corona offengelegten hochproblematischen Arbeitskräftebedarf in diesem Bereich“, weiß der ÖDP-Kandidat. Der Politiker setzt sich dagegen dafür ein, dass „unser Gesundheitssystem Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge ist und ausschließlich dem Menschen zu dienen hat“. Kutschick: „Deshalb hat Profit nichts in diesem System zu suchen.“

 

Pressekontakt der ÖDP:
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Landesverband Brandenburg
–Landespressestelle–
Gartenstraße 2
16798 Fürstenberg

E-Mail: presseoedp-brandenburg.de
Internet: www.oedp-brandenburg.de
Ansprechpartner: Thomas Löb – thomas.loeboedp.de
V.i.S.d.P.: Thomas Löb
Foto: ÖDP Brandenburg

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