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Jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland - vom Kaiserreich bis heute

NaturFreunde

17.05.2022
19:00
Geschäftsstelle der NaturFreunde Berlin, Paretzer Straße 7, 10713 Berlin

Im vergangenen Jahr wurde bundesweit „1700 Jahre Jüdisches Leben in
Deutschland" gefeiert. In unserem Land lebten also Jüd*innen, bevor
hier Christ*innen lebten - oder gar Einwohner, die überhaupt als
„Deutsche" bezeichnet werden konnten. Trotz der Tatsache, dass
Jüd*innen von Anfang an die Kultur mitprägten, die sich als
„deutsch" herausbildete, erreichte die jüdische Minderheit in
Deutschland erst mit der Gründung des Kaiserreichs 1871 die rechtliche
Gleichstellung mit der Mehrheit der christlichen Bevölkerung. Zum
Verständnis der Stellung der Jüd*innen als Minderheit geht der
Referent auf einige herausragende historische Ereignisse ein, auf die
eingegangen werden muss, um die Entwicklung auch und gerade im
zwanzigsten Jahrhundert einordnen zu können. So stellt sich die Frage,
wie die Gleichstellung im Kaiserreich in Rückfall zur Verfolgung
münden konnte und im Zivilisationsbruch nach 1933 endete. Zum
Verständnis dieser einzigartigen menschlichen Katastrophe sind einige
historische Ereignisse im Kontext wichtig, die der Referent vorstellt.
Wie dann nach 1945 ein Neubeginn jüdischen Lebens möglich wurde, wird
ebenfalls Thema sein, um die Gestaltung jüdischen Lebens in Deutschland
heute einordnen zu können.

Einführung: Rabbiner Andrew Steiman - seit 2003 jüdischer Seelsorger
der Budge-Stiftung in Frankfurt/Main

Eine Veranstaltung der NaturFreunde Berlin im Rahmen des Projekts
„Tourenscouts grenzenlos". Das Projekt wird gefördert durch das
Bundesministerium des Innern und für Heimat.

Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/89998539834

Auskunft: NaturFreunde Berlin, David X. Noack,
tourenscoutsgrenzenlos@naturfreunde-berlin.de, Tel.: 030 810 560 250

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