Sexuelle Ausbeutung nicht mit der geschlechtergerechten Gesellschaft vereinbar!

ÖDP-Arbeitskreis Frauen anlässlich des 3. Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung

Mit Interesse und Anerkennung haben die Mitglieder des Bundesarbeitskreis Frauen in der ÖDP den 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung vom 2. – 5. April in der Johannes Guttenberg Universität Mainz verfolgt. Der Kongress wurde von Solwodi (Solidarity with women in distress), CAP (Coalition Abolition Prostitution) und a+G (Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.) veranstaltet.

Die für dieses Thema im Bundesarbeitskreis zuständige Fachfrau Rosemarie Buchner verweist auf die Verabschiedung der MAINZER ERKLÄRUNG des Kongresses, eines offenen Briefes, der mit folgenden Hauptforderungen an die deutsche Kanzlerin, die deutsche Regierung und den deutschen Bundestag ging:

Verbieten sie Sexkauf und Bordellbetrieb! Bieten Sie den Opfern der Prostitution echte Alternativen und Ausstiegsmöglichkeiten! Beenden Sie umgehend die staatlich geförderte sexuelle Ausbeutung von Frauen, die die Menschenwürde und Deutschlands Verpflichtungen unter internationalen Menschenrechtsgesetzen verletzt!

Dazu Rosemarie Buchner: „Diese Erklärung ist unterstützenswert, da die ÖDP der Meinung ist, dass Sexkauf (in der Prostitution), wie von internationalen Studien belegt, ein Hindernis auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft ist. Deshalb fordert unsere Partei bereits seit  Jahren in ihrem Programm das schwedische Modell der Prostitutionsgesetzgebung: die Inanspruchnahme sexueller Dienste gegen Bezahlung unter Strafe zu stellen, Prostituierte selbst aber nicht zu bestrafen.“

Buchner empfiehlt die Lektüre und online – Unterzeichnung der MAINZER ERKLÄRUNG:

docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScl1P3_BYSiy8MK8yeRcCIyoYAGMGxsItfqYo-21Poyd9clzQ/viewform

Foto: ©aradaphotography - stock.adobe.com

Zurück

Die ÖDP Brandenburg verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen