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Protest wegen Anwesenheit von Rechtsextremisten

ödp-Chef Suttner verlässt Diskussionssendung vor laufender Kamera

Der Spitzenkandidat der bayerischen ödp zur Landtagswahl, ödp-Landesvorsitzender Bernhard Suttner hat am Montag (15.09.08) die Fernsehrunde der nicht im Landtag vertretenen Parteien vor laufender Kamera unter Protest verlassen.

 

Es sei für alle demokratischen Bewerber „unzumutbar, in einer Sendung neben Rechtsextremisten aufzutreten, die volksverhetzende Plakate aufhängen und mehrere Städte mit ihren Aufmärschen terrorisieren. Diese Extremisten verharmlosen die Verbrechen der Nazi-Diktatur, verherrlichen den Krieg und haben keine Liebe zum Grundgesetz und zur Bayerischen Verfassung. Sie verachten das Christentum wegen seines Eintretens für die schwächeren Mitglieder der Gesellschaft und verteilen an Schulkinder widerliche CD mit rechtsextremer Musik“, so Suttner. Man könne bei so einer Diskussionsrunde nicht anders als angewidert diese Zumutung anzuprangern. "Das bin ich auch unseren 324 kommunalen Mandatsträgern und Bürgermeistern schuldig", sagte Suttner. Die BR-Moderatoren hätten dem NPD-Rechtsextremisten Sascha Roßmüller "die Gelegenheit gegeben sich als 'Wolf im Schafspelz' zu verkaufen, ohne die wahren Ziele der NPD wirklich kritisch zu hinterfragen", kritisierte Suttner.

 

Der ödp-Chef will "lieber auf eine eigene Vorstellung verzichten als sich vom Bayerischen Fernsehen in eine gemeinsame Sendung mit der NPD zwingen zu lassen".

 


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