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Gleichstellung ja – aber nicht auf Kosten der Demokratie.

Verena Föttinger (ÖDP) wertet das Thüringer Urteil zum Paritätsgesetz als Ansporn.

„Ein wichtiges Ziel der ÖDP und seines Bundesarbeitskreises Frauen ist es, dass der Frauenanteil in den Parlamenten in Deutschland zunimmt. Insofern unterstützt die ÖDP aus Überzeugung Maßnahmen, die eine Parität zwischen Männern und Frauen voranbringen – allerdings nicht auf Kosten der Freiheit der Parteien und freier Wahlen“, so Verena Föttinger, stellvertretende Bundesvorsitzende und Mitglied des Bundesarbeitskreises Frauen in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Deshalb werte die ÖDP das Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofs einerseits als nachvollziehbar, sehe darin aber vor allem auch einen Ansporn, ernsthaft nach besseren Lösungen zu suchen.

Föttinger weist auf intensive Diskussionen über andere Modelle zur Erreichung von paritätisch besetzten Parlamenten hin. Eines dieser Modelle ist die Aufstellung von getrennten Listen für Frauen und Männer, wodurch die ÖDP-Politikerin sich weniger Zwang und Konkurrenzkämpfe verspricht. Ihrer Meinung nach lohne es sich, intensiv und kooperativ nach demokratischeren Varianten zu forschen und diese zu vertreten. „Am wichtigsten ist für uns“, so schließt Föttinger, „dass Parlamente prinzipiell für alle Menschen in der Gesellschaft erreichbar werden: sowohl Mütter als auch Väter und Kinder pflegebedürftiger Eltern sollen sich einbringen können, ohne ihre Angehörigen vernachlässigen zu müssen. Dies wird jedoch erst dann erreicht werden können, wenn Männer und Frauen sich die Care-Arbeit in Familien teilen und diese gleichwertig honoriert wird wie Erwerbsarbeit“.


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